Samstag, 6. Juli 2019

Break

Hey ihr Lieben,
Wir melden uns auch mal wieder zwischendurch!
Wie ihr wahrscheinlich schon bemerkt habt, kamen zwar immer wieder Posts, aber nicht im üblichen Rhytmus und seit einiger Zeit gar keine mehr. Das liegt daran, dass sich Tamtam momentan eine Auszeit genommen hat und Lei momentan total bei ihrer Offiziersaubildung in der Bundeswehr eingebunden ist.
Es werden also erstmal nur sehr wenige bis gar keine Beiträge kommen, aber wir bemühen uns das wieder zu ändern.

xoxo TamTam & Lei ♡

Montag, 10. Juni 2019

Unsere Weltbevölkerung #PlanetErde (10)

Hei ihr Lieben, 
wie schon angekündigt, erfahrt ihr heute mehr über unsere Weltbevölkerung. Es sind sehr spannende Fakten mit dabei! (Ein paar der Daten können vielleicht etwas veraltet sein, da die Ersterscheinung des Artikel, aus dem ich die meisten meiner Informationen habe, 2015 erschienen ist. Dennoch sollten die Zahlen, mit geringen Abweichungen, stimmen.)


Unsere Weltbevölkerung
Wenn wir die Erde vom Weltall aus betrachten, können wir sehen, dass sie von sehr viel Wasser bedeckt ist. So gibt es 71% Wassermassen und 29% Landmassen auf der Erde. 
Momentan leben rund 7,7 Milliarden Menschen auf der Erde, der Frauen- und Männeranteil ist dabei ungefähr gleich groß.  26% der Weltbevölkerung sind jünger als 15 Jahre. Zwischen 15 und 64 Jahren sind rund 66% der Weltbevölkerung. Die wenigen restlichen 8% sind älter als 64 Jahre. 


Ungefähr alle 15 Sekunden sind 68 Menschen geboren worden und 27 Menschen verstorben. Das bedeutet also, dass in diesen 15 Sekunden die Weltbevölkerung um 41 Menschen gewachsen ist.

2050 werden voraussichtlich fast 2,5 Milliarden Menschen in Afrika leben. Fast doppelt so viel wie heute. Das liegt vor allem daran, dass rund 43% der Schwangerschaften in Entwicklungsländern ungewollt sind, da zum Beispiel die Frauen und Mädchen dort oft keine Möglichkeiten zum Verhüten haben und zudem nur sehr schlecht aufgeklärt sind.

Mit 1,415 Milliarden und 1,354 Milliarden Menschen haben China und Indien die meisten Einwohner auf der Welt. In Deutschland leben nur rund 81,5 Millionen Menschen.

 

Und nun stellt euch vor, ihr seid einer von 7,7 Milliarden Menschen auf dieser Welt. Irgendwie unvorstellbar, findet ihr nicht?




xoxo TamTam 

Alle Angaben ohne Gewähr. Ich habe für diesen Beitrag im Internet recherchiert. 
www.countrymeters.info
Aber die meisten Informationen habe ich aus dem Schulunterricht. 
Bilder 
https://de.fotolia.com/id/123400391 / https://www.google.com/search?q=menschenkette++welt&tbm=isch&tbs=rimg:Cb1KaPoCaNKNIjgV24RAvaN5Dzebe6Q5iW7fa0tBGA6oYXIJh6bzUNVO6v9ijnLgv41fN8Rdr0KOeOP6uRQFRP0HMioSCRXbhEC9o3kPEbUB_12SsnXITKhIJN5t7pDmJbt8Rl2klkYPnTpAqEglrS0EYDqhhchGStuDI6WNzOyoSCQmHpvNQ1U7qEd8gQgVlC6HPKhIJ_12KOcuC_1jV8R5F6uyARYqlwqEgk3xF2vQo544xEhvDj95iol7SoSCfq5FAVE_1QcyEfDANKX7baJq&tbo=u&sa=X&ved=2ahUKEwigpfDQstjhAhUFCewKHQEvCV8Q9C96BAgBEBs&biw=1536&bih=715&dpr=1.25#imgrc=B--l-dYP1omjkM

Donnerstag, 30. Mai 2019

Unsere Erde #PlanetErde (9)

Hei ihr Lieben,
unsere Themenreihe nennt sich ja #PlanetErde, vielleicht sollten wir euch auch etwas über unsere Erde mal erzählen. Vieles davon werdet ihr irgendwann einmal in der Schule gelernt haben.


Das Weltbild früher & heute
Vielleicht fangen wir mal mit dem Weltbild an. Früher im Altertum dachte man, dass die Erde eine Scheibe wäre. Man ging davon aus, dass die Erde das Zentrum des Weltalls wäre und sich alles, darunter auch die Sonne, um die Erde drehen würde. Deshalb wurde es als geozentrisches Weltbild bezeichnet. (Geo - Erde)
Geozentrisches Weltbild

Heutzutage wird unser Weltbild, als Heliozentrisches Weltbild bezeichnet, da wir wissen, dass sich alle 8 Planeten in unserem Sonnensystem um die Erde drehen. (Helio - Sonne) Zudem wissen wir, dass die Erde in Wirklichkeit rund ist. (Sie ist nur an den Polen ganz leicht geplättet.)



Eben habe ich ja schon die 8 Planeten unseres Sonnensystem angesprochen und möchte euch diese nun kurz aufliste, anhand eines Merkspruches (den müsst ihr von oben nach unten lesen, die dick markierten Buchstaben, sind die Anfangsbuchstaben der Planeten. Es fängt mit dem Planeten an, der am nächsten an der Sonne liegt, d.h. die Reihenfolge ist durchdacht und nicht wild gemischt.)
Die acht Planeten + Pluto (Zwergplanet) umkreisen die Sonne

Mein - Merkur
Vater - Venus
erklärt - Erde
mir - Mars
jeden - Jupiter
Sonntag - Saturn
unseren - Uranus
Nachthimmel - Neptun

All diese Planeten umkreisen die Sonne auf festen Bahnen. Einige von ihnen haben Monde und Ringe, die um ihre Planeten kreisen. Alle Planeten unseres Sonnensystem  erhalten von der Sonne Licht und Wärme. Aber nur auf der Erde gibt es Pflanzen, Tiere und Menschen.
Nun erzähle ich euch etwas zu unserer Erde.



Der Aufbau der Erde
Die Erde besteht aus meheren Schichten. Ganz außen befindet sich die Erdkruste. Die Erdkruste ist im Bereich der Kontinente zwei geteilt. Die obere Kruste besteht aus Granit, die unsere Kruste aus Basalt. Dir Granit Kruste ist sozusagen der Kontinent. Beim Meeresboden ist deshalb nur die Basalt Kruste vorhanden. Es gibt also eine kontinentale und eine ozeanische Erdkruste.
Unter der Erdkruste ist der Erdmantel, der hauptsächlich fest ist, aber teilweise flüssig (sogenannte Fließzonen). Dort gibt es Konvektionsströme. Diese Ströme sorgen dafür, dass sich die Platten der Erde bewegen. 
Ganz im Inneren der Erde befindet sich der Erdkern. Dieser ist außen flüssig und innen fest (Äußerer und innerer Erdkern) und bis zu 5000°C heiß.

Wenn wir die Erde vom Weltall aus betrachten, können wir sehen, dass sie von sehr viel Wasser bedeckt ist. So gibt es 71% Wassermassen und 29% Landmassen auf der Erde. 
Unsere Erde ist in 7 Kontinente aufgeteilt. In Nord- und Südamerika, Europa, Afrika, Asien, Australien und der Antarktis. Auf der Antarktis leben keine Menschen, (dort gibt es nur Forschungsstationen). Auf den restlichen 6 Kontinenten leben rund 7,7 Milliarden Menschen verteilt.


Im nächsten #PlanetErde Beitrag werde ich euch mehr über unsere Weltbevölkerung erzählen. Es gibt einige interessante Fakten dazu!

xoxo TamTam 

Alle Angaben ohne Gewähr. Ich habe die meisten Informationen aus dem Schulunterricht. 
Bilder
https://www.eskp.de/grundlagen/naturgefahren/der-aufbau-der-erde/
https://sonnen-sturm.info/lexikon/sonnensystem

Samstag, 25. Mai 2019

Zusammenfassung (1-7) #PlanetErde (8)


 Hei ihr Lieben,

ich habe heute für euch die ersten sieben Beiträge der Themenreihe #PlanetErde mal zusammengefasst und gleichzeitig auch ein Fazit gezogen.





Fazit

(Auszug aus meiner Hausarbeit - Kopieren verboten!)



Wie ihr in dem letzten #PlanetErde Beitrag lesen konntet, hat die Erde viele verschiedene Klimata durchlebt und ist nun von einem menschengemachten Klimawandel betroffen. Die Durchschnittstemperatur der Erde steigt schneller als in der vorindustriellen Zeit an, weshalb sich die Erde immer weiter erwärmt und das Klima sich verändert. Ernüchternden Prognosen zufolge soll sich die Erde bis zum Ende dieses Jahrhunderts um rund 3,4°C erwärmen.
Die wichtigste Ursache dafür ist der anthropogene Treibhauseffekt. Die Folgen davon sind fatal. Es treten immer häufiger extreme Wetterereignisse auf. So gibt es zum Beispiel mehr Dürren, stärkere Stürme und mehr Überschwemmungen. Die Gletscher bleiben auch nicht verschont. Sie schmelzen immer weiter ab. Auch die Eisschmelze in der Antarktis wird von Jahr zu Jahr immer schneller, weshalb der Meeresspiegel innerhalb der nächsten 100 bis 300 Jahre um mindestens einen Meter sicher ansteigen wird. 
Viele Menschen haben erkannt, wie schlimm diese Auswirkungen sind und dass Maßnahmen dagegen erforderlich sind, da sie damit ihren eigenen Lebensraum zerstören. Jährlich findet der Weltklimagipfel statt, bei dem Vertreter aller Staaten wichtige Klimaschutzmaßnahmen besprechen und Abkommen verhandeln. Um das angestrebte Zwei-Grad-Ziel zu erreichen ist jedoch ein sehr striktes Vorgehen nötig. Auch jeder einzelne Mensch sollte seinen ökologischen Fußabdruck durch veränderte Lebensgewohnheiten reduzieren und damit positiv zum Klimaschutz beitragen.



Wie findet ihr diese Themenreihe über unsere Erde bis jetzt? Wenn ihr mich fragt, ich finde es super interessant!





xoxo TamTam 

  

Alle Angaben ohne Gewähr. Ich habe für diesen Beitrag im Internet recherchiert.


Bilder https://sites.google.com/site/mediinsmat/?tmpl=%2Fsystem%2Fapp%2Ftemplates%2Fprint%2F&showPrintDialog=1


Dienstag, 21. Mai 2019

Unseren Planeten retten #PlanetErde (7)

Hei ihr Lieben,
das ist nun schon der siebte Teil der #PlanetErde Reihe. Über den Klimawandel, die Gletscherschmelze, etc. konntet ihr schon etwas lesen und nun kommt ein sehr wichtiges Thema dazu. Welche Maßnahmen man gegen den Klimawandel ergreifen kann.


Unseren Planeten retten
(Auszug aus meiner Hausarbeit - Kopieren verboten!)



Wir wissen und erleben was für fatale Auswirkungen der Klimawandel zur Folge hat. Deshalb ist es so wichtig, dagegen anzusteuern.

Auch in der Politik ist der Klimawandel schon seit Jahren in der Diskussion, weshalb jährlich die UN-Klimakonferenz, auch als Weltklimagipfel bekannt, stattfindet. Bei dieser Konferenz nehmen 196 Staaten teil, um Maßnahmen für den Klimawandel zu beschließen. Sie wollen durch ein internationales Umweltabkommen eine gefährliche anthropogene Klimaveränderung verhindern, die globale Erderwärmung verlangsamen und die einhergehenden Folgen davon vermindern.
Die teilnehmenden Vertragsstaaten sind dabei verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen offen zu legen.
Es gab ein, 2005 in Kraft getretenes, Abkommen, das sogenannte Kyoto-Protokoll, bei dem ein Zielwert für die Treibhausgasemissionen der Industrieländer festgelegt wurde. Dieses Ziel wurde von fast allen Vertragsstaaten angenommen und auch erreicht. Seit Ende 2015 gibt es das Pariser Abkommen, welches das Kyoto-Protokoll abgelöst hat. Das wichtigste Ziel dieses Abkommens ist es, die Erderwärmung auf deutlich unter 2°C im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Dieser Wert wurde ausgewählt, da die Wissenschaftler der Meinung sind, dass der Klimawandel in diesem Rahmen noch „steuerbar“ wäre. Das Ziel ist nur durch eine sehr starke und sofort startende Reduktion des CO2-Ausstoßes erreichbar.



Eins der Länder mit dem höchsten CO­2-Ausstoß sind die Vereinigten Staaten von Amerika. Die Vereinigten Staaten sind jedoch aus dem Pariser Klimaabkommen ausgestiegen. Durch das Pariser Abkommen ist in Deutschland der Klimaschutzplan 2050 entstanden. Die deutsche Bundesregierung hält darin unter anderem Maßnahmen für erneuerbare Energien, Klimaschutzkonzepte für den Straßenverkehr, sowie Änderungen in der Landwirtschaft fest.

Zudem kann jeder selbst, wenn auch nur in geringer Form, etwas zum Klimaschutz beitragen. So sollte jeder seinen eigenen ökologischen Fußabdruck betrachten. Der ökologische Fußabdruck eines Menschen gibt an, wie viel Land und Wasserfläche ein Mensch verbraucht, um auf der Erde zu leben, d.h. seinen Bedarf an Ressourcen zu decken, Abfälle zu neutralisieren, etc. Wenn man den ökologischen Fußabdruck der gesamten Menschheit betrachtet, bräuchte man momentan ungefähr eineinhalb Erden. 

Wie die Politik richtig erkannt hat, ist das Wichtigste die Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen, da dieser rund 55% des ökologischen Fußabdruckes ausmacht. So muss man seine Lebensgewohnheiten verändern, in dem man sich öfter zu Fuß fortbewegt oder häufiger auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreift. Ein geringerer Energieverbrauch und die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen verbessern ebenfalls die CO­2-Bilanz. Eine fleischarme Ernährung verringert die Methanausstöße durch die Viehzucht. Recycling und Wiederverwenden von Waren hilft ebenfalls, den Treibhausgasausstoß zu reduzieren, da weniger Rohstoffe unter hohem Energieaufwand gefördert und verarbeitet werden müssen. Aufforsten ermöglicht mehr Umwandlung von CO­2 durch Photosynthese. Hinzu kommen viele weitere mögliche Maßnahmen. 



Jeder sollte das Beste für unseren Planeten tun!


So, jetzt konntet ihr schon sehr vieles über das Klima, den Klimawandel, etc. lesen, weshalb der nächste #PlanetErde Post eine kleines Zusammenfassung/Fazit sein wird.



xoxo TamTam ♥





Alle Angaben ohne Gewähr. Ich habe für diesen Beitrag im Internet recherchiert.
https://www.bmu.de/themen/klima-energie/klimaschutz/nationale-klimapolitik/
http://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/klimawandel/38565/massnahmen http://klimaohnegrenzen.de/klimawissen/okologischer-fussabdruck
https://www.br.de/klimawandel/klimaabkommen-paris-protokoll-klimapolitik-klimawandel-102.html
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/donald-trump-verkuendet-ausstieg-der-usa-aus-klima-abkommen-von-paris-a-1149832.html http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/trump-die-folgen-des-ausstiegs-der-usa-aus-dem-klimavertrag-a-1150556.html https://de.wikipedia.org/wiki/Klimaschutzplan_2050 https://de.wikipedia.org/wiki/UN-Klimakonferenz
https://de.wikipedia.org/wiki/Klimarahmenkonvention_der_Vereinten_Nationen
https://de.wikipedia.org/wiki/Kyoto-Protokoll#Beschlossene_Reduktionsziele
https://de.wikipedia.org/wiki/Übereinkommen_von_Paris
Bilder 
https://klimaschlau.wien.gv.at/site/schild-co2-anstieg/
https://www.vci.de/themen/energie-klima-rohstoffe/klimaschutz/vci-position-co2-bepreisungs-systeme-klimaschutz-emissionshandel-globaler-co2-preis-steuer.jsp
https://www.reparaturnetzwerk.at/was-schon-aus

Samstag, 18. Mai 2019

Die Antarktis #PlanetErde (6)

Hei ihr Lieben,
beim letzten #PlanetErde Beitrag habe ich euch einiges über die Gletscherschmelze erzählt.
Passenderweise dreht sich das heutige Thema um die Antarktis. 
(Lasst euch nicht von der Länge der Beitrags abschrecken, das Thema ist sehr interessant! Und ich habe extra einige schöne Bilder hinzugefügt :))

Die Antarktis
(Auszug aus meiner Hausarbeit - Kopieren verboten!)

Die Antarktis befindet sich südlich des südlichen Polarkreises der Erde und liegt damit im Polargebiet. Im Gegensatz zur Arktis am Nordpol enthält sie eine große Landmasse, den Kontinent Antarktika, welcher vom Südpolarmeer umgeben ist und mit durchschnittlich 2500 Metern Höhe der höchstgelegene Kontinent der Erde ist.
Seit 35 Millionen Jahren gibt es Eis in der Antarktis. Heute ist bis auf ungefähr zwei Prozent der Fläche der antarktische Kontinent vollständig von Eis bedeckt. Der Eisschild ist bis zu 5000 Meter dick. Damit ist der antarktische Eisschild die größte zusammenhängende Eismasse der Erde.

Forschungsstation
Der Sonneneinstrahlwinkel ist im Süden der Erde sehr flach. Daher kommt es zum Polartag. Das bedeutet, dass die Sonne mindestens einen Tag lang nicht untergeht. Am Südpol dauert der Polartag sogar sechs Monate – gefolgt von sechs Monaten Polarnacht. Daher gibt es in der Antarktis im Grunde genommen nur zwei Jahreszeiten, nämlich den Sommer und den Winter. Das heißt aber nicht, dass im Sommer die Temperatur im Plusbereich liegt. Am Südpol liegt die Jahresdurchschnittstemperatur sogar bei rund -50°C. Aufgrund des extremen Klimas gibt es kaum Pflanzen und nur wenige Tiere. Bis auf Forschungsstationen ist die Antarktis auch nicht von Menschen besiedelt.

Pinguine sind nur in der Antarktis zu finden (und im Zoo ;))
Alfred-Wegener-Institut/ Joachim Plötz


Auch die Antarktis ist stark von der globalen Erderwärmung und der daraus resultierenden Gletscherschmelze betroffen.
Doch für die Antarktis hat die Erwärmung auf den ersten Blick paradoxerweise nicht nur schlechte Folgen. Forschungen haben ergeben, dass es mit jedem Grad Temperaturanstieg rund 5% mehr Schneefall geben wird. Das liegt daran, dass durch die globale Erderwärmung mehr Wasser aus den Weltmeeren verdampft und gleichzeitig die wärmere Luft mehr Wasserdampf aufnimmt. Diese feuchten Luftmassen lassen es in der Antarktis daher mehr schneien und die Eispanzer wachsen. Der Meeresspiegel könnte deshalb in 100 Jahren um rund 3 Zentimeter pro Grad Erwärmung sinken. Doch durch den Temperaturanstieg, der durch den anthropogenen Treibhauseffekt verursacht wird, kalben und schmelzen die Gletscher immer schneller ab, weshalb es zu keinem Absinken, sondern letztendlich wieder zu einer Zunahme des Meeresspiegels kommt. 


Hierzu tragen auch einige weitere Effekte bei. So wird erwartet, dass das Eis der Antarktis künftig schneller abschmilzt, da sich durch die Folgen des Klimawandels die Windgürtel um die Antarktis verschieben und mehr Wärme bringen. Des Weiteren liegt beispielsweise der Totten-Gletscher in der Ostantarktis auf dem Wasser. So kann warmes Wasser zu ihm strömen und die Gletscherschmelze verstärken.
Wie oben erwähnt, bilden am Meer liegende Gletscher Schelfeis. Man könnte annehmen, dass das Abbrechen von Schelfeis zu einem direkten Meeresspiegelanstieg führen würde. Jedoch ist das nicht der Fall, da dieses Eis schon auf dem Meer liegt, weshalb der Meeresspiegel sich dadurch nicht ändert, da das Eis bereits vor dem Abbrechen Wasser verdrängt hat. Dennoch führt das schnellere Abbrechen von Schelfeis indirekt zu einem Meeresspiegelanstieg, da dadurch die angrenzenden Gletscher schneller ins Meer fließen. 


Klimamodelle sagen voraus, dass sich die nördliche Erdhälfte mehr als die südliche erwärmt. Das stimmt mit Messungen überein. So stieg die Temperatur in der Antarktis in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nur um rund 0,4°C an. Dies hängt unter anderem mit dem Ozonloch über der Antarktis zusammen, da Ozon Sonnenlicht absorbiert und zum Aufheizen der Atmosphäre führt. So wird kurioserweise der erfolgreiche Kampf gegen das Ozonloch auch zur Aufheizung der Antarktis beitragen.

Die schmelzende Eismenge nimmt jährlich zu. Zwischen 2011 und 2014 lag der Durchschnittsverlust bei 128 km3 antarktischem Eis pro Jahr. 


Man geht wegen der extrem niedrigen Temperaturen in der Antarktis jedoch davon aus, dass das dortige Eis, auch bei einer starken Erderwärmung, nicht komplett wegschmelzen wird, da der Eisschild, wie oben erwähnt, bis zu fünf Kilometer dick ist.

Nichtsdestotrotz hat auch ein teilweises Abschmelzen fatale Konsequenzen. Dass dies sicher eintreten wird, haben mehrere Forschungsgruppen berechnet: Das Eis in Teilen der Westantarktis schmilzt immer schneller ab. Aufgrund der Bodenbeschaffenheit der Gegend wird dieser Vorgang erst in 100 bis 300 Jahren stoppen, wenn dort das gesamte Eis weggeschmolzen ist. Dann wird der Meeresspiegel um rund einen Meter ansteigen. Würde anschließend der Rest des westantarktischen Eisschilds ebenfalls schmelzen, stiege der Meeresspiegel um zwei weitere Meter an.



Als ich für den Beitrag recherchiert habe, habe ich einiges neues erfahren. Ihr auch?


xoxo TamTam 



Alle Angaben ohne Gewähr. Ich habe für diesen Beitrag im Internet recherchiert. 
Bilder 
https://www.dlr.de/Portaldata/1/Resources/portal_news/newsarchiv2009_5/NeumayerIII_AWI_hires.jpg
http://www.polar-reisen.de/images/kaiserpinguin-kolonie_dawson-lambton-glacier.jpg


Dienstag, 14. Mai 2019

Die Gletscherschmelze #PlanetErde (5)

Die Gletscherschmelze
(Auszug aus meiner Hausarbeit - Kopieren verboten!)


Das Abschmelzen der Gletscher ist komplex und zieht zudem, wie im letzten Beitrag von #PlanetErde beschrieben, sehr dramatische Folgen mit sich.
Ob ein Gletscher wächst oder schmilzt, hängt von bestimmten Faktoren ab. Eine Rolle dabei spielen die Oberflächengröße, die Bodenbeschaffenheit und die Hangneigung eines Gletschers, aber am wichtigsten ist die Niederschlagsmenge.




Ein Gletscher wächst durch Schneefall, gefrorenen Regen, Triebschnee oder Lawinen. Diesen Zuwachs nennt man Akkumulation.
Das Gegenteil dazu ist die Ablation, d.h. wenn sich das Eis vom Gletscher verringert. Das passiert zum Beispiel, wenn das Eis sublimiert, also direkt vom festen in den gasförmigen Zustand geht. Unter dem hohen Druck der Gletschermasse schmelzen untere Schichten des Gletschers weg, da der Schmelzpunkt dort durch den Druck verringert ist. Bei Gletschern, die am Meer liegen, ragt ein Teil des Eises ins Wasser hinein. Es kommt immer wieder vor, dass Teile dieses Schelfeises in Brocken abbrechen, was „Kalben“ genannt wird, und als Eisberge im Meer schwimmen. 




Ein Gletscher schmilzt aber nicht nur durch innere Einflüsse, sondern auch durch äußere Einflüsse. Wenn das Sonnenlicht auf das Eis trifft, wird fast 90% davon wieder zurück reflektiert. Doch durch Ruß oder Staub, der in der Atmosphäre weltweilt verteilt ist, also Abfallprodukte der Industrie des Menschen, wird das Eis des Gletschers verschmutzt, weshalb die Sonneneinstrahlung nicht mehr so gut zurück- reflektiert werden kann, was den Gletscher erwärmt. Beispielsweise war die Rußmenge im Eis des Mount Everest im Jahr 2000 dreimal so hoch wie 1975. 
Da in der Natur natürlich sowohl die Akkumulation als auch die Ablation vorkommt, spricht man deshalb von einem Massenhaushalt eines Gletschers.
Von einer positiven Massenbilanz spricht man, wenn der Gletscher wächst. Eine negative Massenbilanz ist hingegen, wenn ein Gletscher schrumpft. Man spricht erst bei einer dauerhaften Verringerung eines Gletschers von der Gletscherschmelze.
Damit ein Gletscher schmilzt, muss demnach weniger Schnee fallen als wegschmelzen, verdunsten oder vom Wind weggetragen werden. Dies bedeutet, dass bei weniger Niederschlag und steigenden Temperaturen Gletscher schrumpfen, bei mehr Niederschlag und fallenden Temperatur werden sie größer.
Morteratschgletscher in der Schweiz
Zwischen 1970 und 2004 sind 83% aller Gletscher geschrumpft. Im Schnitt sind sie in dieser Zeit um 10 Meter geschmolzen. Dies war für 25% des Meeresspiegelanstiegs verantwortlich. Die restlichen 75% sind dadurch angestiegen, dass das wärmere Wasser ein größeres Volumen einnimmt.



Über die Gletscherschmelze habt ihr davor bestimmt erst recht wenig gewusst. Ich auch, umso spannender fand ich es mich mit diesem Thema auseinander zusetzten.




xoxo TamTam ♥




Alle Angaben ohne Gewähr. Ich habe für diesen Beitrag im Internet recherchiert.

Bilder 
https://www.focus.de/wissen/klima/jetstream-der-blob-ist-zurueck-eine-warmwasserblase-mit-verheerenden-folgen_id_9841369.html
https://f3.blick.ch/img/aktuell/origs298589/1932532476-w1280-h960/Gletschersterben.jpg 
https://www.google.com/search?biw=1536&bih=715&tbm=isch&sa=1&ei=HPesXIKdKY-fUJfEjdAL&q=gletscherschmelze+vergleich+schweiz&oq=gletsch&gs_l=img.1.1.35i39l2j0l8.1358.3866..4742...0.0..0.288.977.3j3j1......1....1..gws-wiz-img.kWn66BJ49ng#imgrc=19dvOCa4-UhmHM:

Samstag, 11. Mai 2019

Der Klimawandel #PlanetErde (4)



Hei ihr Lieben,
letztens durftet ihr etwas über den Treibhauseffekt lesen und heute werdet ihr mehr über den Klimawandel erfahren.

Der Klimawandel
(Auszug aus meiner Hausarbeit - Kopieren verboten!)

Durch die Temperaturzunahme aufgrund des anthropogenen Treibhauseffektes ändert sich das Klima stark, weshalb wir von einem globalen Klimawandel sprechen.
Der Klimawandel hat schwere Folgen für uns Menschen auf der Erde. Das Vorkommen extremer Wetterereignisse nimmt zu. So gibt es zum Beispiel immer stärkere Stürme und mehr Dürren. Durch die höheren Temperaturen verdunstet nämlich Wasser von der Erdoberfläche, was zur Folge hat, dass dort, wo es schon sehr trocken ist, es noch trockener wird. Das führt zu Ernteverlusten und Trinkwassermangel. Betroffene Menschen wandern in andere Regionen aus. Diese Menschen werden auch als „Klimaflüchtlinge“ bezeichnet. 

Quelle: pa / dpa / Getty Images
Gleichzeitig kann aber auch durch die wärmeren Temperaturen mehr Wasserdampf von der Atmosphäre aufgenommen werden. Dieses Wasser erhöht die Regenfälle dort, wo es schon viel regnet, weshalb es mehr Überschwemmungen gibt. Das gilt insbesondere für Regionen an großen Flüssen, die meist stark besiedelt sind, wie zum Beispiel Bangladesch am Gangesdelta.
Generell kommt es zu Verschiebungen der Klimazonen und Veränderungen der Vegetation. Dadurch ist ungefähr ein Sechstel aller Tierarten weltweit vom Aussterben bedroht. Auch kann es sein, dass es durch veränderte Winde zu einer Zunahme der Vegetation in der Sahara kommt.
Der Meeresspiegel steigt durch Volumenzunahme des Wassers bei höherer Temperatur und durch das Abschmelzen der Gletscherkappen an. In den letzten Jahren stieg er um ungefähr 3,2 mm im Jahr an. Tiefliegende Küstenregionen wie Flussdeltas sind besonders von Überflutung gefährdet. Je nach zukünftigem Temperaturanstieg werden in 60 Jahren zwischen 10 und 300 Millionen Menschen vom Meeresspiegelanstieg betroffen sein.
Kurzfristig hat das Abschmelzen auch positive Folgen. So führen die Flüsse aus dem Himalaya mehr Wasser, was die Wasserversorgung für die dortige Landwirtschaft verbessert. Jedoch kann ein höherer Wasserstand zu Überschwemmungen führen und Staudämme dadurch belasten. Das Abtauen der Gletscher führt auch zu vermehrten Schlamm- und Gerölllawinen.
Wenn die Gletscher stark abgeschmolzen sind, wird es zu einer Trinkwasserknappheit kommen, da ein Drittel der Weltbevölkerung ihr Trinkwasser aus den Gletscherschmelzen bezieht. 


Im nächsten Teil werdet ihr mehr über das Gletscherschmelzen erfahren.





xoxo TamTam ♥

Alle Angaben ohne Gewähr. Ich habe für diesen Beitrag im Internet recherchiert.
Bilder https://www.welt.de/wissenschaft/article116445500/Warum-sich-der-Klimawandel-nicht-vorhersagen-laesst.html#cs-zgbdc5-6a7adkbr9q01fwd4xhx3-original-jpg.jpg / Quelle: pa / dpa / Getty Images