Samstag, 18. Mai 2019

Die Antarktis #PlanetErde (6)

Hei ihr Lieben,
beim letzten #PlanetErde Beitrag habe ich euch einiges über die Gletscherschmelze erzählt.
Passenderweise dreht sich das heutige Thema um die Antarktis. 
(Lasst euch nicht von der Länge der Beitrags abschrecken, das Thema ist sehr interessant! Und ich habe extra einige schöne Bilder hinzugefügt :))

Die Antarktis
(Auszug aus meiner Hausarbeit - Kopieren verboten!)

Die Antarktis befindet sich südlich des südlichen Polarkreises der Erde und liegt damit im Polargebiet. Im Gegensatz zur Arktis am Nordpol enthält sie eine große Landmasse, den Kontinent Antarktika, welcher vom Südpolarmeer umgeben ist und mit durchschnittlich 2500 Metern Höhe der höchstgelegene Kontinent der Erde ist.
Seit 35 Millionen Jahren gibt es Eis in der Antarktis. Heute ist bis auf ungefähr zwei Prozent der Fläche der antarktische Kontinent vollständig von Eis bedeckt. Der Eisschild ist bis zu 5000 Meter dick. Damit ist der antarktische Eisschild die größte zusammenhängende Eismasse der Erde.

Forschungsstation
Der Sonneneinstrahlwinkel ist im Süden der Erde sehr flach. Daher kommt es zum Polartag. Das bedeutet, dass die Sonne mindestens einen Tag lang nicht untergeht. Am Südpol dauert der Polartag sogar sechs Monate – gefolgt von sechs Monaten Polarnacht. Daher gibt es in der Antarktis im Grunde genommen nur zwei Jahreszeiten, nämlich den Sommer und den Winter. Das heißt aber nicht, dass im Sommer die Temperatur im Plusbereich liegt. Am Südpol liegt die Jahresdurchschnittstemperatur sogar bei rund -50°C. Aufgrund des extremen Klimas gibt es kaum Pflanzen und nur wenige Tiere. Bis auf Forschungsstationen ist die Antarktis auch nicht von Menschen besiedelt.

Pinguine sind nur in der Antarktis zu finden (und im Zoo ;))
Alfred-Wegener-Institut/ Joachim Plötz


Auch die Antarktis ist stark von der globalen Erderwärmung und der daraus resultierenden Gletscherschmelze betroffen.
Doch für die Antarktis hat die Erwärmung auf den ersten Blick paradoxerweise nicht nur schlechte Folgen. Forschungen haben ergeben, dass es mit jedem Grad Temperaturanstieg rund 5% mehr Schneefall geben wird. Das liegt daran, dass durch die globale Erderwärmung mehr Wasser aus den Weltmeeren verdampft und gleichzeitig die wärmere Luft mehr Wasserdampf aufnimmt. Diese feuchten Luftmassen lassen es in der Antarktis daher mehr schneien und die Eispanzer wachsen. Der Meeresspiegel könnte deshalb in 100 Jahren um rund 3 Zentimeter pro Grad Erwärmung sinken. Doch durch den Temperaturanstieg, der durch den anthropogenen Treibhauseffekt verursacht wird, kalben und schmelzen die Gletscher immer schneller ab, weshalb es zu keinem Absinken, sondern letztendlich wieder zu einer Zunahme des Meeresspiegels kommt. 


Hierzu tragen auch einige weitere Effekte bei. So wird erwartet, dass das Eis der Antarktis künftig schneller abschmilzt, da sich durch die Folgen des Klimawandels die Windgürtel um die Antarktis verschieben und mehr Wärme bringen. Des Weiteren liegt beispielsweise der Totten-Gletscher in der Ostantarktis auf dem Wasser. So kann warmes Wasser zu ihm strömen und die Gletscherschmelze verstärken.
Wie oben erwähnt, bilden am Meer liegende Gletscher Schelfeis. Man könnte annehmen, dass das Abbrechen von Schelfeis zu einem direkten Meeresspiegelanstieg führen würde. Jedoch ist das nicht der Fall, da dieses Eis schon auf dem Meer liegt, weshalb der Meeresspiegel sich dadurch nicht ändert, da das Eis bereits vor dem Abbrechen Wasser verdrängt hat. Dennoch führt das schnellere Abbrechen von Schelfeis indirekt zu einem Meeresspiegelanstieg, da dadurch die angrenzenden Gletscher schneller ins Meer fließen. 


Klimamodelle sagen voraus, dass sich die nördliche Erdhälfte mehr als die südliche erwärmt. Das stimmt mit Messungen überein. So stieg die Temperatur in der Antarktis in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nur um rund 0,4°C an. Dies hängt unter anderem mit dem Ozonloch über der Antarktis zusammen, da Ozon Sonnenlicht absorbiert und zum Aufheizen der Atmosphäre führt. So wird kurioserweise der erfolgreiche Kampf gegen das Ozonloch auch zur Aufheizung der Antarktis beitragen.

Die schmelzende Eismenge nimmt jährlich zu. Zwischen 2011 und 2014 lag der Durchschnittsverlust bei 128 km3 antarktischem Eis pro Jahr. 


Man geht wegen der extrem niedrigen Temperaturen in der Antarktis jedoch davon aus, dass das dortige Eis, auch bei einer starken Erderwärmung, nicht komplett wegschmelzen wird, da der Eisschild, wie oben erwähnt, bis zu fünf Kilometer dick ist.

Nichtsdestotrotz hat auch ein teilweises Abschmelzen fatale Konsequenzen. Dass dies sicher eintreten wird, haben mehrere Forschungsgruppen berechnet: Das Eis in Teilen der Westantarktis schmilzt immer schneller ab. Aufgrund der Bodenbeschaffenheit der Gegend wird dieser Vorgang erst in 100 bis 300 Jahren stoppen, wenn dort das gesamte Eis weggeschmolzen ist. Dann wird der Meeresspiegel um rund einen Meter ansteigen. Würde anschließend der Rest des westantarktischen Eisschilds ebenfalls schmelzen, stiege der Meeresspiegel um zwei weitere Meter an.



Als ich für den Beitrag recherchiert habe, habe ich einiges neues erfahren. Ihr auch?


xoxo TamTam 



Alle Angaben ohne Gewähr. Ich habe für diesen Beitrag im Internet recherchiert. 
Bilder 
https://www.dlr.de/Portaldata/1/Resources/portal_news/newsarchiv2009_5/NeumayerIII_AWI_hires.jpg
http://www.polar-reisen.de/images/kaiserpinguin-kolonie_dawson-lambton-glacier.jpg


Dienstag, 14. Mai 2019

Die Gletscherschmelze #PlanetErde (5)

Die Gletscherschmelze
(Auszug aus meiner Hausarbeit - Kopieren verboten!)


Das Abschmelzen der Gletscher ist komplex und zieht zudem, wie im letzten Beitrag von #PlanetErde beschrieben, sehr dramatische Folgen mit sich.
Ob ein Gletscher wächst oder schmilzt, hängt von bestimmten Faktoren ab. Eine Rolle dabei spielen die Oberflächengröße, die Bodenbeschaffenheit und die Hangneigung eines Gletschers, aber am wichtigsten ist die Niederschlagsmenge.




Ein Gletscher wächst durch Schneefall, gefrorenen Regen, Triebschnee oder Lawinen. Diesen Zuwachs nennt man Akkumulation.
Das Gegenteil dazu ist die Ablation, d.h. wenn sich das Eis vom Gletscher verringert. Das passiert zum Beispiel, wenn das Eis sublimiert, also direkt vom festen in den gasförmigen Zustand geht. Unter dem hohen Druck der Gletschermasse schmelzen untere Schichten des Gletschers weg, da der Schmelzpunkt dort durch den Druck verringert ist. Bei Gletschern, die am Meer liegen, ragt ein Teil des Eises ins Wasser hinein. Es kommt immer wieder vor, dass Teile dieses Schelfeises in Brocken abbrechen, was „Kalben“ genannt wird, und als Eisberge im Meer schwimmen. 




Ein Gletscher schmilzt aber nicht nur durch innere Einflüsse, sondern auch durch äußere Einflüsse. Wenn das Sonnenlicht auf das Eis trifft, wird fast 90% davon wieder zurück reflektiert. Doch durch Ruß oder Staub, der in der Atmosphäre weltweilt verteilt ist, also Abfallprodukte der Industrie des Menschen, wird das Eis des Gletschers verschmutzt, weshalb die Sonneneinstrahlung nicht mehr so gut zurück- reflektiert werden kann, was den Gletscher erwärmt. Beispielsweise war die Rußmenge im Eis des Mount Everest im Jahr 2000 dreimal so hoch wie 1975. 
Da in der Natur natürlich sowohl die Akkumulation als auch die Ablation vorkommt, spricht man deshalb von einem Massenhaushalt eines Gletschers.
Von einer positiven Massenbilanz spricht man, wenn der Gletscher wächst. Eine negative Massenbilanz ist hingegen, wenn ein Gletscher schrumpft. Man spricht erst bei einer dauerhaften Verringerung eines Gletschers von der Gletscherschmelze.
Damit ein Gletscher schmilzt, muss demnach weniger Schnee fallen als wegschmelzen, verdunsten oder vom Wind weggetragen werden. Dies bedeutet, dass bei weniger Niederschlag und steigenden Temperaturen Gletscher schrumpfen, bei mehr Niederschlag und fallenden Temperatur werden sie größer.
Morteratschgletscher in der Schweiz
Zwischen 1970 und 2004 sind 83% aller Gletscher geschrumpft. Im Schnitt sind sie in dieser Zeit um 10 Meter geschmolzen. Dies war für 25% des Meeresspiegelanstiegs verantwortlich. Die restlichen 75% sind dadurch angestiegen, dass das wärmere Wasser ein größeres Volumen einnimmt.



Über die Gletscherschmelze habt ihr davor bestimmt erst recht wenig gewusst. Ich auch, umso spannender fand ich es mich mit diesem Thema auseinander zusetzten.




xoxo TamTam ♥




Alle Angaben ohne Gewähr. Ich habe für diesen Beitrag im Internet recherchiert.

Bilder 
https://www.focus.de/wissen/klima/jetstream-der-blob-ist-zurueck-eine-warmwasserblase-mit-verheerenden-folgen_id_9841369.html
https://f3.blick.ch/img/aktuell/origs298589/1932532476-w1280-h960/Gletschersterben.jpg 
https://www.google.com/search?biw=1536&bih=715&tbm=isch&sa=1&ei=HPesXIKdKY-fUJfEjdAL&q=gletscherschmelze+vergleich+schweiz&oq=gletsch&gs_l=img.1.1.35i39l2j0l8.1358.3866..4742...0.0..0.288.977.3j3j1......1....1..gws-wiz-img.kWn66BJ49ng#imgrc=19dvOCa4-UhmHM:

Samstag, 11. Mai 2019

Der Klimawandel #PlanetErde (4)



Hei ihr Lieben,
letztens durftet ihr etwas über den Treibhauseffekt lesen und heute werdet ihr mehr über den Klimawandel erfahren.

Der Klimawandel
(Auszug aus meiner Hausarbeit - Kopieren verboten!)

Durch die Temperaturzunahme aufgrund des anthropogenen Treibhauseffektes ändert sich das Klima stark, weshalb wir von einem globalen Klimawandel sprechen.
Der Klimawandel hat schwere Folgen für uns Menschen auf der Erde. Das Vorkommen extremer Wetterereignisse nimmt zu. So gibt es zum Beispiel immer stärkere Stürme und mehr Dürren. Durch die höheren Temperaturen verdunstet nämlich Wasser von der Erdoberfläche, was zur Folge hat, dass dort, wo es schon sehr trocken ist, es noch trockener wird. Das führt zu Ernteverlusten und Trinkwassermangel. Betroffene Menschen wandern in andere Regionen aus. Diese Menschen werden auch als „Klimaflüchtlinge“ bezeichnet. 

Quelle: pa / dpa / Getty Images
Gleichzeitig kann aber auch durch die wärmeren Temperaturen mehr Wasserdampf von der Atmosphäre aufgenommen werden. Dieses Wasser erhöht die Regenfälle dort, wo es schon viel regnet, weshalb es mehr Überschwemmungen gibt. Das gilt insbesondere für Regionen an großen Flüssen, die meist stark besiedelt sind, wie zum Beispiel Bangladesch am Gangesdelta.
Generell kommt es zu Verschiebungen der Klimazonen und Veränderungen der Vegetation. Dadurch ist ungefähr ein Sechstel aller Tierarten weltweit vom Aussterben bedroht. Auch kann es sein, dass es durch veränderte Winde zu einer Zunahme der Vegetation in der Sahara kommt.
Der Meeresspiegel steigt durch Volumenzunahme des Wassers bei höherer Temperatur und durch das Abschmelzen der Gletscherkappen an. In den letzten Jahren stieg er um ungefähr 3,2 mm im Jahr an. Tiefliegende Küstenregionen wie Flussdeltas sind besonders von Überflutung gefährdet. Je nach zukünftigem Temperaturanstieg werden in 60 Jahren zwischen 10 und 300 Millionen Menschen vom Meeresspiegelanstieg betroffen sein.
Kurzfristig hat das Abschmelzen auch positive Folgen. So führen die Flüsse aus dem Himalaya mehr Wasser, was die Wasserversorgung für die dortige Landwirtschaft verbessert. Jedoch kann ein höherer Wasserstand zu Überschwemmungen führen und Staudämme dadurch belasten. Das Abtauen der Gletscher führt auch zu vermehrten Schlamm- und Gerölllawinen.
Wenn die Gletscher stark abgeschmolzen sind, wird es zu einer Trinkwasserknappheit kommen, da ein Drittel der Weltbevölkerung ihr Trinkwasser aus den Gletscherschmelzen bezieht. 


Im nächsten Teil werdet ihr mehr über das Gletscherschmelzen erfahren.





xoxo TamTam ♥

Alle Angaben ohne Gewähr. Ich habe für diesen Beitrag im Internet recherchiert.
Bilder https://www.welt.de/wissenschaft/article116445500/Warum-sich-der-Klimawandel-nicht-vorhersagen-laesst.html#cs-zgbdc5-6a7adkbr9q01fwd4xhx3-original-jpg.jpg / Quelle: pa / dpa / Getty Images

Donnerstag, 9. Mai 2019

Kurzgeschichte (3)

Ich saß wie versteinert in dem Schützengraben. Es war laut, sehr laut. Um mich herum fielen Schüsse, Soldaten schein, wenn sie getroffen wurden. Ständig spürte ich, wie in der Nähe von mir Kugeln in den  Boden einschlugen, doch wie durch ein Wunder wurde ich nicht getroffen.
Vor meinen Augen starben Soldaten, wurden von Kugeln der Franzosen zerfetz.
Andere drückten sich in den Sand und schossen, ohne wirklich zielen zu können, auf unsere Gegner. Sie kämpften um ihr Vaterland zu verteidigen, während ich hier kauerte und vor Angst zitterte. Ich war kein Kämpfer, geschweige denn ein Held. Ich war ein einfacher Bauer, ein Feigling. Wieso ich in den Krieg gezogen war, wusste ich nicht mehr.
Ich wusste kaum noch etwas von meinem Leben außerhalb der Schützengräben. Es kam mir so vor, als säße ich hier schon ewig fest.

Einer meiner Kameraden kniete sich vor mich und schrie mich an. Ich hörte nicht, was er sagte, ich bemerkte nur, wie sich sein Mund bewegte. Ich sah den Soldaten teilnahmslos an und reagierte auch nicht als er mich schüttelte. Meine Augen starrten wieder in die Leere. Dann spürte ich wie mich jemand schlug. Es war der Soldat. Ich konzentrierte mich wieder auf ihn und versuchte diesmal zu verstehen, was er zu mir sagte. Allmählich drangen seine Worte zu mir durch.
"Komme zu dir, Soldat. Nimm deine Waffe und kämpfe!", rief er und schüttelte mich weiter. Er hatte Recht, das wusste ich. Ich sollte mich zu meinen Kameraden in den Sand kauern und kämpfen, doch ich konnte es nicht.
Langsam hob ich meine Waffe und hielt den Lauf unter mein Kinn.
Mein Finger fand den Abzug, doch bevor ichg abdrücken konnte, riss der Soldat mir die Waffe aus der Hand.
"Das willst du doch gar nicht", schrie er mich an.
Doch, doch ich wollte es.

Seit Tagen hatte sich an unserer Situation nichts geändert. Es war nur noch viel schlimmer geworden. Ich wollte dem Soldaten die Waffe wieder wegnehmen, doch er warf sie weg. Es ärgerte mich. Ich wollte doch nur selbst entscheiden, wann ich sterbe, da es so oder so unausweichlich war. Der Soldat schüttelte seinen Kopf und kroch von mir weg.
Ich fing an zu beten, doch im Gegensatz zu den meisten anderen Soldaten betete ich für meinen Tod. Als es langsam dunkel wurde passierte es. Ich wurde getroffen.
Eine Kugel traf mich direkt ins Herz.
Ich war sofort tot.

Meine Gebete wurden erhört.



Und schon wieder gibt es eine Kurzgeschichte von mir. Diese basiert jedoch nicht auf dem Tagebuch aus dem ersten Weltkrieg.
Diese Kurzgeschichte habe ich vor einigen Jahren in der Schule als Hausaufgabe geschrieben.
Man merkt daher auch, dass sie schon ein wenig älter ist.

xoxo Lei ♥

Dienstag, 7. Mai 2019

Der Treibhauseffekt #PlanetErde (3)

Hei ihr Lieben,
heute werdet ihr mehr über den Treibhauseffekt erfahren, der eine wichtige Rolle beim Klimawandel spielt.

Der Treibhauseffekt
(Auszug aus meiner Hausarbeit - Kopieren verboten!)

Die Erde besitzt einen Treibhauseffekt. Die kurzwellige Sonnenstrahlung, die auf die Erdatmosphäre trifft, wird in wesentlichen Teilen durchgelassen. Diese Sonnenstrahlen treffen auf die Erdoberfläche und werden absorbiert. Dadurch erwärmt sich die Erde. Anschließend strahlt die aufgeheizte Erdoberfläche langwellige Wärmestrahlung Richtung Weltall ab. Die Wärmestrahlung wird jedoch von bestimmten Treibhausgasen in der Atmosphäre, wie Kohlenstoffdioxid (CO­2) oder Wasserdampf, absorbiert. Davon wird ungefähr die Hälfte wieder auf die Erde zurückgestrahlt. Insgesamt gleichen sich somit die Einstrahlung und die Abstrahlung von Energie gerade aus. Dadurch bleibt der Energiehaushalt der Atmosphäre im Gleichgewicht. Dieser natürliche Treibhauseffekt sorgt dafür, dass die weltweite Durchschnittstemperatur konstant bei rund 15°C bleibt. Wenn es diesen Effekt nicht gäbe, würde die von der Erde abgestrahlte Wärmestrahlung komplett entweichen und die Durchschnittstemperatur läge nur bei -18°C.

Nun gibt es aber das Phänomen, dass sich die Erde immer weiter aufwärmt. Das liegt daran, dass sich immer mehr Treibhausgase in der Atmosphäre befinden, die die Rückstrahlung der Wärme ins All blockieren. Dadurch wird rund 0,3% weniger Energie ins Weltall abgestrahlt, als von der Sonne eintrifft, was zur Folge hat, dass sich die Erde erhitzt. Diese Zunahme der Treibhausgase wird durch den Menschen verursacht, weshalb wir zwischen dem natürlichen und dem anthropogenen (menschenverursachten) Treibhauseffekt unterscheiden.

Zu den vom Menschen produzierten Treibhausgasen zählt man CO­2, Methan, Lachgas und Fluorchlorkohlenwasserstoffe (kurz FCKW).
CO­2 wird vor allem bei Verbrennungen jeglicher Art produziert. Dazu zählen beispielsweise Brandrodungen, Kohlekraftwerke, Ölförderung und Kraftfahrzeuge. Methan wird durch die Viehzucht und bei Müllabbau freigesetzt. Lachgas wird bei Tierfutterproduktion und durch Düngen erzeugt. FCKW wurde unter anderem als Kältemittel in Kühlschränken eingesetzt, ist aber seit 1995 verboten, da es die Ozonschicht zerstört. Das Vorkommen der Treibhausgase in der Atmosphäre hat seit Beginn der Industrialisierung (zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts) zugenommen. So ist zum Beispiel die Menge an CO­2 um 28% und Methan sogar um 146% gestiegen.



Jetzt wisst ihr, was der Treibhauseffekt ist und verursacht. Im nächsten Teil von #PlanetErde werdet ihr mehr über den Klimawandel erfahren!



xoxo TamTam ♥


Alle Angaben ohne Gewähr. Ich habe für diesen Beitrag im Internet recherchiert.
Bilder http://sfg-rosenheim.de/unterricht/faecher-und-fachschaften/geografie/klimawandel-projekt/der-treibhauseffekt-was-treibt-der-eigentlich/

Mein Werk #zwischendurch

Hei ihr Lieben,
zu diesem Beitrag möchte ich gar nicht viel sagen, lasst es einfach auf euch wirken.
Der Strich steht symbolisch für einen Cut und somit für einen Neubeginn.

Siebter Mai, ich bin dabei!
(Eigenes verfasstes Werk - Kopieren verboten!) 


Tiefer Schmerz, stummer Schrei
Gedanken kreisen an mir vorbei
Meine Seele, die zerbricht
Leise wimmernd, will ich nicht

So viel Qual und keinen Halt
Mich lässt das Leben einfach kalt
Verloren und überall allein
Durchdringt die böse Macht mein Sein

Es ist wie Gift im kleinen Herz
Unaushaltbar ist dieser Schmerz
Der Glaube in der Luft zerrissen
Das Leben ist ja so beschissen

Atem stockt, alles hält inne
Ich verdamm all meine Sinne
Das Glück so tief verborgen
Das Leben voller Sorgen

Am Himmel verschwinden die Sterne
Mein Blick liegt in der Ferne
Das Leben ist kurz leise
Mit mir beginnt die Reise

Ich halte es nicht mehr aus im Feuer
Begebe mich ins Abenteuer
_________________________________________
07. Mai 2019
LET THE ADVENTURE BEGIN!



xoxo TamTam ♥
Ps. Das Werk von mir werdet ihr auch auf Kuddelmuddel im Kopf finden

Bild:https://targetchile.bandcamp.com/album/target-deep-water-flames

Sonntag, 5. Mai 2019

Religion: Meine Gedanke dazu

R E L I G I O N

(Quelle: https://www.davishighnews.com/wp-content/uploads/2018/09/IMG_4863.jpg)


In diesem Beitrag thematisiere ich Religion. Ich selbst bin kein bisschen religiös und glaube nicht an Gott oä. Trotzdem finde ich das Thema Religion sehr interessant da es eine sehr große Rolle in unserer Geschichte und Gesellschaft spielt und auch in Zukunft spielen wird.

Ich schreibe diesen Beitrag komplett ohne externe Quellen sondern nur auf Grund meines Wissens, da ich momentan nicht recherchieren kann. Deswegen kann ich nicht garantieren dass alles was ich sage stimmt oder Sinn macht und werde auch nicht wirklich ins Detail gehen. Wenn ihr Interesse habt kann ich in naher Zukunft recherchieren und eine Ergänzung zu diesem Beitrag schreiben.


Der Mensch ist von Natur aus sehr neugierig. Um so schlimmer ist es für ihn eine Frage nicht beantworten zu können. 
Ihr kennt es sicherlich auch wie frustrierend es ist auf eine brennende Frage keine Antwort zu finden. Religion hat ihren Ursprung teilweise in dieser Angst vor dem Ungewissem und diesem Bedürfnis für alles eine Erklärung zu finden. Man konnte sich die Erstehung der Erde nicht erklären, man konnte sich die eigene Existenz nicht erklären. 
Doch mit ‚Gott‘, einer höheren Macht, fand man eine Antwort auf so ziemlich jede Frage. Gott schuf die Welt und alle Lebewesen. Die Suche nach Antworten war damit beendet. Konnte man etwas nicht erklären, war Gott die Antwort für alles. Bei Fragen wendete man sich an den Pfarrer und hielt sich an die Bibel. Und auch für die Angst vor dem Tod hat jede Religion eine Lösung. 


Mit Gott schuf sich der Mensch zudem eine Art ‚Vaterbild‘. Jeder Mensch, egal wie alt oder jung, braucht jemanden an den er sich halten kann, der ihm beisteht und unterstützt. Der gemeine Mensch hat unterbewusst das Bedürfnis sich jemanden unterzustellen. Es ist immer einfacher sich nach jemanden zu richten und sich an festgeschriebene Regeln zu halten, als eigene Entscheidungen zu treffen. 
Hat man Probleme und Sorgen, betet man.
Hat man einen Fehler gemacht, geht man zur Beichte.
Somit findet man in der Religion einen Ansprechpartner, sowie jemanden der einem immer zuhört.
Man hat jemanden an den man sich wenden kann wenn alles schief geht.

Das ist das Gute an Religion. Sie gibt Menschen Halt, die diesen sonst nirgendwo finden.
Sie gibt Menschen Hoffnung, die sonst keine mehr haben.
Sie bringt viel Positives für gläubige Menschen.
Ich selbst bin nicht gläubig und kann vieles was mit Religion zu tun hat nicht nachvollziehen, aber ich kann dennoch erkennen, wie viel die Religion manchen Menschen hilft.
Nur weil es bei mir nicht der Fall ist, heißt es ja nicht, dass es für andere nicht zutrifft.
Ich lebe nach dem Motto: Lasse jeden an das Glauben was er will, solange es ihm hilft!

Was grundsätzlich falsch ist, ist der Versuch, anderen den gleichen Glauben aufzudrängen.
Religion ist etwas, über das sich jeder einzelne selber in Einklang kommen muss. Jeder muss selbst entscheiden ob er religiös ist und welcher Religion er zugehörig ist.
Leider ist dies in unserer Gesellschaft oft nicht der Fall.

Durch Religion entsteht auch viel Hass. Eine Religion wird von einer anderen nicht anerkannt, als Falsch bezeichnet und ihre Anhänger gejagt und verachtet. In jeder Religion gibt es Extremisten, die ihre Religion als die einzig Wahre sehen und zu drastischen Maßnahmen greifen, um ihre Religion durchzusetzen.
In unserer Geschichte wurden schon viele Kriege auf Grund von Religion gekämpft und die Gewalt mit Religion als Grund hört nicht auf.

Dies liegt jedoch nicht an Religion, denn Religion ist eigentlich etwas friedliches, etwas schönes, für diejenigen, die gläubig sind. Doch in jeder Religion gibt es Individuen die heilige Texte extrem auslegen und als Begründung für ihre Gewalttaten nehmen.

Mich hat letztens jemand eine interessante Frage gestellt:
Denkst du, dass Religion irgendwann komplett ausstirbt, und wenn ja, wie lange denkst du wird es dauern?

Mann merkt heutzutage schon wie Religion, vor allem in den westlichen Ländern, an Bedeutung im Alltag verliert. Ich kenne wenige, die noch regelmäßig in die Kirche gehen. Meiner Meinung nach hat diese Entwicklung mit dem Fortschritt der Wissenschaft und Technik zu tun. Immer mehr Texte der Bibel werden durch wissenschaftliche Entdeckungen widerlegt.
Das Aufwachsen in den europäischen Ländern wird immer mehr durch neue Technik, als durch Religion geprägt. In meiner Generation gibt es viele Atheisten, welche ihre Kinder nicht mehr religiös erziehen werden. Dies ist zumindest der Fall in Deutschland und anderen westlichen Ländern.
In den Ländern wo die Moderne Technik noch nicht so weit fortgeschritten ist und das Leben noch mehr durch Religion geprägt ist, ist dies jedoch nicht der Fall. Doch auch in diesen Ländern gewinnt die Technik und Wissenschaft nach und nach an Bedeutung.
Ich denke das Religion noch sehr lange eine unglaublich große Rolle in unserer Gesellschaft spielen wird, da sie tief in unserer Struktur verankert ist. Auch fast jede nicht christliche Familie feiert Weihnachten. Die Heirat in der Kirche ist auch bei nicht gläubigen ein Muss.
Die meisten unserer Traditionen haben einen religiösen Ursprung und daran wird sich auch nichts ändern.
Ob Religion jemals aus unserer Gesellschaft verschwinden wird kann ich nicht sagen. Jedoch wird sie nach und nach immer mehr in den Hintergrund rücken und in den Schatten von Wissenschaft und Technik gestellt.


Jetzt würde mich mal interessieren welchen Nutzen und Schaden ihr Religion zuspricht?
Und wie hättet ihr diese Frage beantwortet?

xoxo Lei ♥